
© Cosima Hanebeck
Claudia Bernhard
Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz
Freie Hansestadt Bremen
Aktionswoche Sucht
in Bremen und Bremerhaven
13. bis 21.06.2026
Sehr geehrte Bürger:innen des Bundeslandes Bremen,
Ich freue mich sehr darüber, dass die Bremische Landesstelle
für Suchtfragen zusammen mit vielen anderen Unterstützenden
auch in diesem Jahr wieder die bundesweite Aktionswoche Sucht in Bremen und
Bremerhaven federführend organisiert und in einem lebendigen Format umsetzt.
Im Zeitraum vom 13. bis zum 21. Juni 2026 finden unter dem Motto
„Was geht ohne?“ unterschiedlichste Aktionen und Veranstaltungen
zum Thema Sucht und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Suchtmitteln
und Verhaltensweisen mit Suchtpotential statt.
Interessierte können sich dabei über Hilfs- und Präventionsangebote sowie
Unterstützungsmöglichkeiten der Sucht-Selbsthilfe informieren und sich mit
den unterschiedlichen Aspekten und Erscheinungsformen von schädlichem
Konsum auseinandersetzen. Auch die Auswirkungen von Suchterkrankungen
in Familien werden thematisiert und Unterstützungsangebote für Angehörige vorgestellt.
Suchtmittelkonsum oder Medien- bzw. Glücksspielkonsum sind mitten in der
Gesellschaft verortet und für manche Betroffene ein Ventil, mit Belastungen
und seelischen Beeinträchtigungen umzugehen. Aus schädlichem Konsum
kann eine Abhängigkeitserkrankung mit schwerwiegenden gesundheitlichen
und sozialen Auswirkungen sowie starken Beeinträchtigungen für Familie und
Angehörige entstehen. Daher ist es so wichtig, möglichst frühzeitig Hilfen in
Anspruch nehmen zu können.
Während der Aktionswoche werden in Bremen und Bremerhaven
unterschiedliche Informations-Veranstaltungen angeboten, bei denen
Sie sich vor Ort über die Angebote der Selbsthilfe und der professionellen
Suchthilfe informieren können. Dazu gehören auch Vapes-Workshops,
interaktive Theaterstücke für Schulklassen sowie eine Veranstaltung für Senior:innen.
Im Rahmen eines Fachtags werden die aktuellen Herausforderungen für die
Suchthilfe in verschiedenen Aspekten vorgestellt und diskutiert.
Neben Vorträgen zur Bedeutung von Alkohol in der Gesellschaft und zur
Stigmatisierung von Suchterkrankungen werden die Risiken von aktuell
Zirkulierenden Suchtstoffen dargestellt und die Herausforderungen in verschiedenen
Suchthilfebereichen diskutiert.
Ohne die Ideen und das Engagement vieler ehrenamtlicher Helfender
der Selbsthilfe und der Suchthilfe-Projekte könnte die
Aktionswoche Sucht nicht veranstaltet werden. Ich möchte allen
Beteiligten ausdrücklich für ihre Initiative danken und lade Sie
herzlich dazu ein, Veranstaltungen der Aktionswoche zu besuchen
und sich vor Ort zu informieren.
Ich wünsche Ihnen einen intensiven, informativen und bereichernden Austausch!
Claudia Bernhard,
Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz